Sonntag, 15. April 2012
Wenn die Polizei klingelt
Es ist Sonntagabend nach 20 Uhr. Es klingelt. Vor der Tür, Polizei. Erster Gedanke: Oh mein Gott, ist vielleicht was passiert? Zweiter Gedanke: Könnte ich was angestellt haben? Dritter Gedanke: Na, das bedeutet bestimmt nix Gutes.
All sowas schießt einem durch den Kopf während der Polizist bis in den zweiten Stock stapft.
Warum hat man da eigentlich automatisch ein schlechtes Gewissen? Ich hatte doch nichts gemacht. Oder doch?
Also wieder zurück zum ersten Gedanken, der ja noch Schlimmer ist.
Aber die ganze (innerliche) Aufregung war umsonst. Sie wollten "nur" eine Zeugenaussage von mir.
Warum musste der junge Mann, der bei mir im Haus wohnt, auch sein Auto genau vor meinem Balkon parken? Und warum musste er mit diesem Auto wegfahren, obwohl ihm 2 Polizisten, kurz zuvor, seine beiden (nicht gültigen) Nummernschilder abmontiert hatten?
Warum musste ich, mit meiner Neugier, ihm noch beim Wegfahren zuschauen?
Und WARUM zum Teufel mussten diese 2 Polizisten, bei ihrer x-ten Kontrollfahrt an unserem Haus vorbei, mich auf meinem Balkon sehen und genau wissen, dass ich alles beobachtet hatte.
Ja genau. Weil wir in einer Kleinstadt leben wo irgend jemand immer etwas weiß oder was gesehen hat.
Jetzt muss ich gegen den netten Jungen aus dem 4. Stock aussagen. Weil dieser Dummschlumpf mit einem Auto ohne Zulassung, ohne Versicherung ohne gültige Nummernschilder und noch dazu (wie mir der Polizist eben sagte) sogar ohne Führerschein herum gefahren ist.
Warum musste der junge Mann, der bei mir im Haus wohnt, auch sein Auto genau vor meinem Balkon parken?

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Kennt ihr das ?
Wenn einem lange Zeit etwas im Kopf rumschwirrt. Sowas wie: Ich will aber! Ich will Model werden... Popstar...berühmt...Feuerwehrmann...oder eben Blogger. Und bei mir ist es jetzt soweit. Hurra ich werde Blogger. Und das mit 52! Zu alt dafür? Mir egal. Keine Ahnung von nix? Kann man doch lernen. (Noch) nicht mal `ne Kamera um eigene Bilder hochzuladen? Kommt schon noch.
Und das Wichtigste überhaupt. Hab ich etwas zu sagen, das irgend jemanden da draußen interessiert und wird das dann auch einer (oder 2) lesen? Weiß ich nicht.
Aber wie bei allem im Leben: "No Risk no Fun". Und deshalb geht`s jetzt los.
Mein Name ist Sabine. Ich wohne in einer kleinen Stadt im Allgäu und bin, wie gesagt, 52 Jahre alt. 2-3 mal die Woche arbeite ich als Schuhverkäuferin und die restlichen Tage ist mir schon mal langweilig. Genau das soll sich jetzt ändern. Ich will mich beschäftigen, informieren und auch mal wieder mein Gehirn etwas anstrengen.
Der Anfang ist gemacht. Schau`n mer mal wie`s weitergeht. Viel Spaß.

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